Johann Berger – Der vergessene Maler
Johann Berger – der „Raml Johann“ – wird 1846 am Ramlhof in Wals geboren. Schon in jungen Jahren entpuppt er sich als genialer Zeicher und Maler. Mit 18 Jahren beginnt er seine künstlerische Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seine Kollegen und Freunde sind der berühmte Hans Makart und Franz von Defregger.
Berger malt i
n Salzburg und Wien und kann bei Ausstellungen große Erfolge verzeichnen. Die steile Karriere des Künstlers wird aber jäh beendet. Mit 28 Jahren fällt Berger in geistige Umnachtung und lebt völlig zurückgezogen bis 1929 in seinem Heimatort. Seine Familie und eine Reihe hilfsbereiter Walser Frauen betreuen ihn über Jahrzehnte.
Johann Berger malt unentwegt bis an sein Lebensende. Hunderte Bilder des Künstlers sind in Museen und in Privatbesitz erhalten.
Die Ausstellung „Johann Berger – Der vergessene Maler“ in der Bachschmiede in Wals-Siezenheim zeigt mehr als 60 seiner Werke – zum Andenken an einen großen Sohn der Gemeinde.
Die Bachschmiede bedankt sich sehr herzlich und revanchiert sich bei den privaten Leihgebern mit kostenloser, professioneller Restaurierung und Rahmung der Bilder.
Der größte Teil der Bilder wurde noch nie öffentlich ausgestellt. Neben einer Reihe von Werken, die das Salzburg Museum zur Verfügung gestellt hat, stammen viele Gemälde und Grafiken Bergers aus Privatbesitz.
Das Buch zur Ausstellung

Neben einer kompakten, bebilderten Biographie des Künstlers Johann Berger, beinhaltet das 128-seitige Buch auch einen Ausstellungskatalog, der alle in der Bachschmiede gezeigten Werke abbildet.
Das von Ulrich Höllhuber und Bartholomäus Reischl verfasste Begleitbuch zur Ausstellung ist eine ideale Ergänzung für jeden, der an Kunst und an der Geschichte unserer Gemeinde interessiert ist.
Für Mitglieder des Vereins der Freunde der Bachschmiede (Vollmitglieder und Mitglieder der Sparte Museum) wird das Buch kostenlos abgegeben.
Erhältlich ist der Band in der Bachschmiede oder in unserem
Onlineshop.