7. Noverber 2018
Florian Boehm - „raum. & klang.installation“ - Vernissage


die raum. & klang.installation < tunnel.blick > ist auf einladung der bachschmiede wals-siezenheim und aus anlass der eroeffnung des luftschutzstollens in wals entstanden.

florian boehm arbeitet bei seinen raum. & klang.installationen ortsspezifisch. < tunnel.blick > beschaeftigt sich mit den im luftschutzstollen gespeicherten emotionen und verwandelt ihn durch sprache, lichtfarben & video in einen einheitlichen erfahrungsraum.

die portraitartigen filme von drei frauen beschaeftigen sich als innere monologe etwa mit den im stollen erfahrenen aengsten & insbesondere psychischen schmerzen oder mit dem abenteuer von dunkelheit & mutproben.

trotz der verortung des luftschutzstollens unter einem friedhof & des gleichbleibend kuehl-feuchten raumklimas zeichnet sich dieser ort fuer florian boehm durch eine fast mutterleibsartige atmosphaere aus.

als klammer fuer den gewundenen stollen und die einzelnen videos dienen neben der farbigen beleuchtung auch die einheitlich gestalteten videos dreier frauen vor dunklem hintergrund & das in allen filmen vorkommende zaehlen.

dieses zaehlen weckt vielfaeltige assoziationen wie etwa zum zermuerbenden abwarten im stollen ueber das zaehlen der menschen, die dauer der schutzsuche bis hin zu einem harmlosen versteckenspiel und schafft damit ueberzeitliche bezuege.

zum luftschutzstollen

der etwa 40 meter lange luftschutzstollen wurde ende 1944 in den poroesen konglomeratfelsen unter kirche & friedhof von wals getrieben und bis zum ende des zweiten weltkrieges intensiv zum schutz vor bomben genutzt. nach dem krieg wurde der stollen als abenteuerspielplatz sowie als gemuesekeller verwendet .

www.bildtonlautmaler.net




Donnerstag, 7. März 2019 – Beginn 19:00 Uhr

Thomas Wizany – Vernissage

Der 1967 in Salzburg geborene Architekt und Karikaturist besuchte an der Internationalen Sommerakademie Salzburg die Klassen Illustration und Architektur. Er studierte Architektur an der Akademie der bildenden Künste in Wien in der Meisterschule von Prof. Gustav Peichl. Seit 1987 zeichnet er täglich für die „Salzburger Nachrichten“, wo seine Karikaturen jeden Samstag auf der Titelseite zu finden sind. Neben seiner Tätigkeit als politischer Karikaturist verfasst er auch zahlreiche Cartoons und Buchillustrationen. Die Arbeit als Architekt lief bis 2004 parallel zur Tätigkeit als Karikaturist. Seither setzt Wizany seinen Schwerpunkt auf Ausstellungsgestaltung. So entstanden in den Jahren 2005 bis 2014 die Neugestaltung von Mozarts Geburtshaus in Salzburg, sowie das Nannerl Museum in St.Gilgen am Wolfgangsee und das St.Peter-Museum im DomQuartier-Salzburg.